Der Fluss

17. Juni 2011

Der längste Nebenfluss des Vaters Rhein auf deutschem Territorium ist die Mosel. Die Mosel entspringt auf französischem Territorium in den Bergmassiven der Vogesen. Der Abschnitt der Mosel vom Dreiländereck Frankreich-Luxemburg-Deutschland bis zum Zufluss der Saar wird, wenn auch nicht vollkommen korrekt, in der deutschen Diktion als Obermosel bezeichnet. Von der Stadt Trier bis hin nach Pünderich trägt sie die Bezeichnung Mittelmosel und von Pünderich bis zu ihrer Mündung in den Rhein wird sie als Untermosel bezeichnet. Wegen des hier kultivierten Weinanbaus und der von Menschen veränderten Landschaftsform wird sie in diesem Abschnitt auch Terrassenmosel genannt. Besonders charakteristisch für die mittlere und untere Mosel sind jene tief in das Rheinische Schiefergebirge eingefrästen mäandernden Täler des Flusses. Am charakteristischsten ist diese Landschaftsform zwischen den Orten Cochem und Bremm ausgeprägt. Die beiden Mittelgebirge Hunsrück und Eifel werden durch den Lauf der Mosel getrennt.

Die Mosel markiert die Grenze zwischen dem Saarland und Luxemburg. Die Mosel wird von drei großen Nebenflüssen gespeist, von denen die Saar der längste und wasserreichste ist.Die Meurthe ist der zweitgrößte Nebenfluss und die Sauer der drittgrößte. Die Mosel ist eine sehr wichtige Wasserstraße, nach dem Rhein die wohl zweitwichtigste in Deutschland. Der Fluss wurde im vergangenen Jahrhundert durch viele wasserbauliche Maßnahmen speziell zwischen Frankreich und Deutschland fast durchgängig schiffbar gestaltet und stellt einen überaus wichtigen Faktor für die Infrastruktur in der Region dar. Ein weiterer wichtiger ökonomischer Faktor ist der Weinbau an den terrassenförmig gestalteten Hängen der Mosel. Auf über 9000 ha werden hier Spitzenweine der Rieslingqualität angebaut. Der möglicherweise wichtigste ökonomische Faktor ist jedoch der Tourismus. Die überaus reizvolle Landschaft lockt alljährlich unzählige Touristen in die Region. Besonders beliebt sind in den letzten Jahren Radtouren entlang des Flusslaufes geworden. Die klassische Form des Tourismus an der Mosel ist jedoch die Ausflugsschifffahrt, die nach wie vor die höchsten Umsatzzahlen neben dem Gastgewerbe aufzuweisen hat.

Sportlich in, an und über der Mosel

18. Februar 2011

An der Mosel ist es schön! Diese simple Erkenntnis hat sich inzwischen herumgesprochen. Entsprechend sollte man seinen Urlaub an der Mosel so planen, dass man auch möglichst viel von der wunderbaren Natur der Gegend mitbekommt und seine wertvolle Zeit in schönster Umgebung nicht drinnen verschwenden. Aus diesem Grunde ist die Mosel ein wahres Paradies für Sportbegeisterte. Kaum ein Outdoor-Sport kann hier nicht betrieben werden.
Auf der Hand liegt natürlich die Möglichkeit zu verschiedenen Wassersportmöglichkeiten. Von der gemächlichen Fahrt mit dem Ruder- oder Tretboot über rasante Fahrten im Motorboot oder auch auf Wasserskiern oder Jetskis wird alles geboten. Auch Surfer kommen an der Mosel auf ihre Kosten und wer einfach ein bisschen schwimmen möchte, der ist an der Mosel natürlich genauso richtig. Für ruhige Momente sind die vielen Stellen geeignet, an denen entlang der Mosel geangelt werden darf. Vergessen Sie ihren gültigen Bundesfischereischein nicht! Um die Mosel herum gibt es zudem kleinere Fischweiher oder kleine Bäche, in denen Angler ebenfalls ihr Glück versuchen können.
Für die, die das Wasser nicht so ganz als ihr Element bezeichnen würden, gibt es natürlich auch an Land viele Möglichkeiten, sich sportlich zu betätigen oder auch einfach nur ganz gemütlich die schöne Natur zu genießen. Für gemächliche Radtouren, auf denen auch jenen Urlauber, die vielleicht in Sachen Kondition etwas schwächeln, nicht die Puste ausgeht, eignet sich das Moselufer. Dort kann man Kilometer weit am wunderschönen Ufer der Mosel entlang radeln und wird von lästigen und schweißtreibenden Steigungen verschont. Wer aber eine kleine körperliche Herausforderung durchaus begrüßt, der sollte sich sein Trekkingrad schnappen und sich auf in die steilen Weinbergwege machen oder sich nach Hunsrück oder in die Seitentäler der Eifel vorwagen.
Wem auch das noch nicht genug Aktion ist, der kann an der Mosel auch abheben. Denn die wunderschöne Gegend ist es durchaus wert, auch einmal von oben getrachtet zu werden. Ob mit einem Motorflugzeug, beim Segelfliegen oder romantisch in einem Heißluftballon, an Möglichkeiten in die Luft zu gehen, mangelt es an der Mosel nicht. Und wem das allein immer noch nicht genug Nervenkitzel ist, der kann ja von oben auch gleich auf adrenalintreibende Weise wieder hinunterkommen und sich im Fallschirmspringen üben.
Für Unterkunft und Erholung finden sich überall komfortable Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen.