Archiv für die Kategorie ‘Reiseberichte’

Radfahren an der Mosel

Freitag, 26. Juni 2009

Durch die Fertigstellung des Radwegs zwischen Ellenz-Poltersdorf und Ernst wird das Radfahren an der Mosel verkehrssicherer und noch attraktiver. Im Land Rheinland-Pfalz soll sowohl der Radtourismus als auch die alltägliche Mobilität gefördert werden. Dazu gibt es Programme wie „Mit dem Rad zur Arbeit“, um die Bevölkerung zu mobilisieren. Bei den Touristen nutzen bereits 10 Prozent Fahrräder zur Fortbewegung. Ferienhäuser und Ferienwohnungen werden oft auch mit Rädern vermietet oder es gibt zentral gelegene Fahrradstationen (oft an Bahnhöfen) mit Verleih und Reparaturservice, anspruchsvollere Besucher bringen ihre eigenen Räder mit an die Mosel.
Nicht nur die Region Mosel, das ganze Land Rheinland-Pfalz wird fahrradfreundlicher. Die Initiative Radwanderland Rheinland-Pfalz bündelt die diversen Maßnahmen. In 2008 wurden so 54km Radweg für 12,1 Millionen Euro fertiggestellt. Aufgrund von Platzmangel in der Enge des Moseltals und der allgemein schwierigen Topographie war der Bau dieses Teilstücks zwischen Ellenz-Poltersdorf und Ernst recht aufwändig und kostete 2,7Mio € für 2,7km Radweg. Doch laut einer Studie des Europäischen Tourismus Institutes der Universität Trier erzielen diese Investitionen in die Infrastuktur Gewinne durch den Radtourismus und verringern die Umweltbelastung.
Ergänzende Informationen für einen Familienurlaub an der Mosel finden sich auf der Seite Casamundo.de

Ein Wochenende an der Moselmündung

Freitag, 07. Dezember 2007

Letzten Sommer hatten wir uns sehr spontan entschlossen eine kurze Reise nach Koblenz zu unternehmen. Unsere Freunde Annabel und Mark fanden, dass es eine sehr gute Idee sei und wollten ganz spontan mit. Am 11. August. 2006 (das war ein Freitag) packten wir ein paar Kleider ein und fuhren nach Koblenz los. Wir buchten uns schon im voraus zwei Zimmer im Hotel Ebertor. Es war ein freundliches Hotel, ruhig, am Ufer des Rheins gelegen. Wir wollten unbedingt sehen wo die Mosel in den Rhein fliesst. Ausserdem wollten wir auch die alte Stadt besichtigen, denn Koblenz ist eine der ältesten Städte Deutschlands. Die über 2000 Jahre alte Stadt verbirgt zahlreiche Sehenswürdigkeiten. Wir kamen spät am Nachmittag an, so dass wir sehr müde waren. Daher entschlossen wir uns den ersten Abend im Hotel zu verbringen. Wir kauften uns ein paar Bierchen, und machten es uns gemütlich bei Annabel und Mark im Zimmer (weil sie eine bessere Aussicht auf den Fluss hatten). Am nächsten Morgen fuhren wir direkt Richtung „Deutsches Eck“, bei der Mündung der Mosel in den Rhein. Auf der Landzunge, gleich an der Mündung wurde ein Monument errichtet. Dort gab man uns den Tipp, dass wir uns unbedingt die Moselmündung von der Festung Ehrenbreitstein aus ansehen sollten. Daher machten wir uns auf den Weg zur Festung. Und tatsächlich, von dort Oben hatten wir einen unvergesslichen Blick, nicht nur auf die Mündung, sondern auf ganz Koblenz. Leider konnten wir nicht mehr viel anderes besuchen, weil es angefangen hat sehr stark zu regnen. Daher machten wir es uns wieder gemütlich im Hotel. Am nächsten Morgen, nach dem Frühstück fuhren wir wieder nach Hasue. Es war aber ein erholsames Wochenende.