Im letzten Sommer hatte ich mich entschlossen, eine dreitägige Moseltour zu unternehmen. Zwei meiner Freunde haben mich begleitet. Wir waren alle auf ein Abenteuer vorbereitet.
Am ersten Tag hatten wir uns vorgenommen die Strecke Metz-Grevenmacher zu schaffen. Metz ist eine hübsche Großstadt inmitten einer hügeligen Landschaft. In Metz besuchten wir die großen Parkanlagen entlang der Mosel, sowie die historische Altstadt mit ihren Bauten. Besonders gut hat mir die große Kathedrale gefallen. Am selben Tag, gegen Mittag, fuhren wir mit dem Zug nach Thionville. Und von hier aus begann unsere Radtour. Zunächst fuhren wir durch ein Industriegebiet. Das war nicht sehr angenehm. Doch bald wurden wir von der Natur umgeben. Ein gutes Gefühl und so viel Frische! Gegen Abend erreichten wir Grevenmacher. Wir fanden auch schnell einen Zeltplatz und verbrachten unsere Nacht dort. Ich kann mich erinnern, dass wir am Abend auch ein Bierchen zusammen getrunken hatten, bevor wir ins Bett gingen. Am nächsten Morgen fuhren wir weiter nach Trier. In Trier besuchten wir das Amphitheater und die berühmte Porta Nigra, sowie den schönen Marktplatz mit dem imposanten römischen Dom. Das Leben hier gefiel mir. Es gab zahlreiche Straßensänger, die sehr lustig waren und ziemlich laut sangen. Wir hatten hier viel Zeit verloren. Daher konnten wir andere Städte nicht mehr besuchen, da wir uns vorgenommen hatten noch am selben Tag nach Zeltingen-Rachtig zu kommen. Ziemlich spät (denn wir hatten noch in Bernkastel-Kues etwas gegessen) erreichten wir unser Ziel und bauten unser Zelt wieder auf. Und am nächsten Morgen ging es weiter bis Bullay. Die Moselschleifen waren in dieser Gegend besonders schön. Gegen Mittag waren wir schon in Bullay. Das war auch der Ziel unserer Radtour. Dann fuhren wir weiter mit dem Zug Richtung Koblenz, wo wir noch zwei Tage verbrachten.
Auch wenn es ein wenig anstrengend war, würde ich dieses Erlebnis wiederholen. Wer weiß, vielleicht in zwei Jahren.