Metz

20. Dezember 2010

Metz liegt im Nordosten unseres Nachbarlandes Frankreich und hat mehr als 120 000 Einwohner. Es liegt weiterhn im Departement Moselle (nach dem französischen Namen des Flusses Mosel), dessen Hauptstadt es auch ist. Die Besiedlung der Region geht auf das 3. Jahrtausend v. Chr. zurück und ist durch archäologische Funde belegt. Der wichtigste hier siedelnde Stamm waren die Kelten. Die Römer eroberten um das Jahr 50 v. Chr. jedoch diese Keltensiedlung und sehr bald entwickelte sich Metz zu einem wichtigen Verkehrs- und Handelsknotenpunkt und zu einer der größten Städte in Gallien. Im zweiten Jahrhundert n. Chr. hatte es bereits 40 000 Einwohner und war damit größer als Paris. Im fünften Jahrhundert wurde es vom Hunnenkönig Attila und seinen Horden zerstört.

Die lothringischen Herrscher der Städte Metz und Straßburg widersetzten sich lange den Franzosen, mussten sich jedoch Mitte des 16. Jahrhunderts dem französischen König Heinrich dem Zweiten beugen. Fortan wurde die Stadt als Festung ausgebaut. Von 1871 an bis zum Jahre 1918 war Metz Bestandteil des Deutschen Reiches. In jener Zeit war auch deutsch die vorherrschende Sprache. Im Jahre 1940 wurde Metz wiederum von der deutschen Wehrmacht erobert und 1944 endgültig von den Alliierten befreit.

Durch die Kanalisierung der Mosel in den 50 er und 60 er Jahren des letzten Jahrhunderts konnte von Metz aus der Rhein erreicht werden. Der Hafen entwickelte sich zum wichtigsten Umschlagplatz für Getreide in Frankreich. Die Firma Ikea betreibt ihr Hauptauslieferungslager für Frankreich in Metz. Die Stadt hat sich als Ausrichter mehrerer Messen einen Namen gemacht. Weiterhin ist Metz der Sitz des lothringischen Regionalparlaments. und des hiesigen Bistums. Metz ist auch eine Universitätsstadt, an der Uni werden Mathematik, Mechanik und Informatik, Künste und Sozialwissenschaften, Sprach- und Literaturwissenschaften sowie Wirtschaft, Recht und Verwaltung gelehrt.

Neben vielen Kirchen, Theatern und Museen bietet die Stadt mit ihren schönen Parks den Touristen reichlich Gelegenheiten, sich zu erholen. Dabei ist der Park an der Seille das größte Naherholungsgebiet.

Koblenz

12. Oktober 2010

Mit gerade mal etwas über 100000 Einwohnern ist Koblenz eine sehr beschauliche Großstadt, in der sich auch Besucher nicht zu oft verlaufen. Dennoch ist die Stadt nach Ludwigshafen und Mainz die drittgrößte Stadt im wunderschönen Rheinland-Pfalz. Koblenz liegt direkt an der Mündung des Flusses Mosel in den Rhein, weshalb man die Gegend bei Koblenz auch das „deutsche Eck“ nennt.
Zusätzlich zu dieser traumhaft idyllischen Lage kann Koblenz auch noch mit einem weiteren dicken Pluspunkt glänzen, der die Stadt als Ziel für einen kleinen Trip überaus attraktiv macht: Koblenz wird zu den ältesten Städten in ganz Deutschland gezählt. Vor knapp zwanzig Jahren, im Jahr 1992, feierte die Stadt einen beachtlichen Geburtstag: beeindruckende 2000 Jahre war es in diesem Jahr her, dass Koblenz (bis zum Ende der 20er Jahre wurde die Stadt wegen des ursprünglich lateinischen Namens noch „Coblenz“ buchstabiert) gegründet worden war. Dieses hohe Alter merkt man der Stadt durchaus an – und zwar in einem sehr positiven Sinne. Zahlreichen historischen Bauten in der Stadt hat Koblenz es zu verdanken, dass Teile der Stadt zum Welterbe der UNESCO gehören.
Aber nicht nur diese Denkmäler machen Koblenz auf jeden Fall eine Reise wert. In kultureller Hinsicht kann Koblenz mit den „echten“ Großstädten locker mithalten. Nicht nur zahlreiche Museen und ganze sechs Theater halten Einheimische und Touristen bei Laune, sondern zudem gibt es Dank der herrlichen landschaftlichen Umgebung auch jede Menge Gelegenheiten die schöne Natur zu genießen, Sport zu treiben oder sich in den zahlreichen hervorragenden Restaurants mit köstlichem Essen und richtig gutem Wein verwöhnen zu lassen. Darüber hinaus sagt man den Menschen aus Koblenz nach, überaus freundlich und vor allem auch Fremden gegenüber sehr interessiert und offen zu sein, so dass sich Besucher in der Stadt immer gleich wohl und willkommen fühlen. Reisen Sie doch selbst einmal nach Koblenz und finden Sie es heraus.